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Acht Millionen? Mein Geld? Ja! |
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Der Kreis Borken plant den Ausbau der Start- und Landebahn am Flugplatz Stadtlohn-Vreden. Ein Flugplatz von dem Du vielleicht bislang noch nie etwas gehört hast, der aber Dein Eigentum ist, denn er ist zu 100% im Besitz der öffentlichen Hand. Für die Wahnsinnssumme von acht Millionen Euro soll der Platz jetzt ausgebaut werden. Angeblich als Maßnahme der Wirtschaftsförderung, doch tatsächlich gibt es bis heute kein einziges Unternehmen, das erklärt hat, den Platz überhaupt nutzen zu wollen. Wir sagen: grandiose Verschwendung von Steuergeld. Ihrem Geld!
Noch ist es möglich, diese irrsinnige Verschwendung von Steuergeld zu stoppen und das Geld dort zu investieren, wo es den Menschen in unserer Region wirklich nützt: Zum Beispiel für eine bessere Bildung, denn wir haben die niedrigste Zahl Abiturienten in ganz Nordrehin- Westfalen. Oder für echte Wirtschaftsförderung in Form von Existenzgründungsförderung, dem Ausbau der Breitbandverkabelung im Kreis oder der Wiedereingliederung Langzeitarbeitsloser in den Arbeitsmarkt - raus aus der Sozialhilfe! Dafür brauchen wir Deine Hilfe! Werde aktiv! |
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Verändern statt verschwenden |
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Kein Ausbau des Flugplatzes Stadtlohn-Vreden
Sprechzettel der Landratskandiatin der Grünen, Getrud Welper anläßlich der gemeinsamen Pressekonferenz von Grünen und der Internationalen Plattform Wenningfeld (IPW) am 13. März 2009 in Borken.
I. Im Kreistag Borken wird am zweiten April abschließend der Antrag der Grünen beraten, ob die Ausbauplanungen am Flugplatz fortgesetzt werden sollen. Der Ausbau der Start- und Landebahn ist in Kreistag und Öffentlichkeit sehr umstritten. Aus Sicht der Ausbaugegner, sprechen ökonomische, ökologische und soziale Belange gegen einen Ausbau des Flugplatzes.
Die Opposition im Kreistag Borken begleitet – abgesehen von der FDP – die Ausbaupläne für den Flugplatz Stadtlohn-Wenningfeld seit Jahren kritisch. Landrat und Mehrheitsfraktion ist es trotz wiederholter und zahlreicher Nachfragen bislang nicht gelungen, den Bedarf der Wirtschaft an einer ausgebauten Landebahn zu belegen und auch die Planungen zu einem interkommunalen Gewerbegebiet am Flugplatz, in dem flugaffines Gewerbe angesiedelt werden soll, sind trotz der mittlerweile reichlich verstrichenen Zeit noch in den Kinderschuhen.
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